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Es lohnt sich, mutig zu sein! Erfahrungsbericht von Teilnehmerin Isabel.

Nach einer Langzeitreise und dem anschließenden Wiedereintritt in den Arbeitsalltag habe ich mich orientierungslos und nicht "richtig am Platz" gefühlt. Im Job habe ich mich immer mehr gefragt, was ich da eigentlich mache. Diese Unzufriedenheit im Job hat sich auch auf mein gesamtes Leben ausgebreitet. Ich hatte das Gefühl, mein Leben läuft weiter, aber ohne, dass ich aktiv daran teilgenommen hätte. Ich denke, man kann sagen, dass ich meinen Kopf in den Sand gesteckt habe und nicht wusste, wie ich ihn wieder heraus bekommen soll.


In diesem Artikel gebe ich euch einen Einblick in meine Herausforderungen, Entscheidungen und warum ich nun überzeugt bin, dass es sich lohnt, mutig zu sein.


Von meinen Erwartungen zum Kennenlerngespräch

Von der Zusammenarbeit mit Kerstin habe ich mir daher vor allem mehr Klarheit und Orientierung erhofft, um mich wieder aktiv in mein eigenes Leben einzuschalten. Bevor es losging, konnte ich mich in einem kurzen Kennenlerngespräch online von Kerstins sympathischer & verständnisvoller Art überzeugen. Die Themen, die in einem Coaching auf den Tisch kommen sind ja äußerst persönlich. Mir war es daher wichtig, dass die Chemie direkt stimmt. Und das war bei uns definitiv der Fall.

“Ich hatte das Gefühl, mein Leben läuft weiter, aber ohne, dass ich aktiv daran teilgenommen hätte.” 

Der Soulful Job Workshop und das Pflänzchen-Programm

Zu Beginn des Programms galt es zunächst online einige Fragen zu beantworten. Hier musste ich mich anfangs tatsächlich etwas durchkämpfen. Es war ein Prozess, denn die Beantwortung verlangt, dass man ernsthaft in sich hinein horcht und bereit ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das kann schon mal ganz schön anstrengend sein. Geholfen hat mir hier auf jeden Fall auch, dass es seitens Kerstin keine feste Zeitvorgabe gab und ich mir die Zeit nehmen konnte, die ich brauchte.

Als ich die Beantwortung aller Fragen abgeschlossen hatte, war das dann wie das Erreichen eines Meilensteins in einem Projekt, nur dass es sich diesmal um mein ganz persönliches Projekt gehandelt hat. Ich hatte mir wieder erlaubt, groß zu träumen und diese Träume und Ideen dann auch auszusprechen. Vor Beginn des Coachings war dafür keinerlei Platz in meinem Kopf.

Schon während ich mich mit den Fragen (und vor allem deren Antworten) beschäftigt habe, ist mir mehr und mehr klar geworden, dass der aktuelle Job nicht der richtige für mich ist. Das Gefühl, dass ich da „nicht richtig bin“ hatte ich auch vorher schon, aber es war nicht so wirklich greifbar und alles fühlte sich vor allem so alternativlos an. Nur die Firma zu wechseln, um dann nach einigen aufregenden Wochen oder Monaten wieder am gleichen Punkt anzukommen, schien mir nämlich auch nicht die Lösung zu sein. Aber das ist ja oft so, wir wissen was wir nicht wollen, aber nicht so genau, was wir wollen.


“Nur die Firma zu wechseln, um dann nach einigen aufregenden Wochen oder Monaten wieder am gleichen Punkt anzukommen, schien mir nämlich auch nicht die Lösung zu sein.”

Kerstin hat mir dabei geholfen, dieses Gefühl der Ungewissheit zu akzeptieren und herauszufinden, was meine ganz persönlichen Alternativen sein können. Der Fokus auf mich selbst und meine Blättersammlung (die Ergebnisse der Fragen & Antworten, die ich von Kerstin erhalten habe) hat dann auch dazu geführt, dass ich aktiv die Entscheidung getroffen habe, mich gänzlich umzuorientieren - also nicht nur den aktuellen Job zu beenden, sondern auch eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Wohin die Reise ging war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, aber das musste es auch gar nicht. Ich war ja dabei, genau dies herauszufinden.

Die Teilnahme am Soulful-Job-Workshop hat mir bei diesem Prozess unglaublich geholfen. Fünf Abende lang haben wir uns online in einer kleinen, zufällig reinen Mädelsgruppe getroffen. Kerstin hat eine sehr angenehme und vor allem offene Atmosphäre geschaffen, die dazu geführt hat, dass keine von uns dreien Scheu hatte, sich mit anfangs völlig fremden Personen über die eigenen Zweifel und Unzufriedenheit, aber auch wilde Ideen und Träume auszutauschen. Entscheidend war hier sicher auch, dass wir alle offen für Veränderungen waren und die Chancen gesehen haben, die ein offener Austausch bereit hält. So war es möglich, dass wir uns direkt gegenseitig unterstützt haben, Gedanken und Ideen, aber auch Zweifel geteilt haben. 

Mithilfe verschiedener Tools, die wir von Kerstin an die Hand bekommen haben, haben wir unsere Ideen und Träume visualisiert. Wir haben uns gegenseitig unsere Gedanken vorgestellt und diese dadurch auch manifestiert und wenn gewünscht, direkt Feedback erhalten. Der positive Zuspruch von meinen Mitstreiterinnen hat mich noch mehr darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Das Konzept des Workshops sieht vor, dass man sich auch nach Abschluss der fünf Abende noch zwei bis drei Mal, zunächst ohne Kerstin als sogenanntes Buddy-Team und dann auch noch einmal mit Kerstin trifft. Der gegenseitige Austausch und der Support werden so auch noch in die Tage und Wochen nach dem Workshop weiter getragen. Das fand ich super. 

In unserem Fall hält der Buddy-Team-Gedanke bis heute an. Über ein Jahr nach dem Soulful-Job-Workshop treffen wir uns nach wie vor regelmäßig online, um uns gegenseitig zu unterstützen, Rückschläge zu besprechen und Erfolge zu feiern. Das ist wirklich toll, insbesondere das Erfolge feiern natürlich.

“Über ein Jahr nach dem Soulful-Job-Workshop treffen wir uns nach wie vor regelmäßig online, um uns gegenseitig zu unterstützen, Rückschläge zu besprechen und Erfolge zu feiern.” 




Wie es nach dem Workshop weiterging und wo ich heute stehe


Mit Kerstins Unterstützung habe ich in meinen darauffolgenden Coaching-Sessions meine - noch vor einigen Monaten von mir selbst als wilde Ideen abgetane - Träume zu ernsthaften Job-Alternativen weiter gedacht. Entstanden ist daraus mein Pflänzchen-Programm: Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, für eine Zeit lang ins Ausland zu gehen und dort zu arbeiten. In meinen bisherigen Jobs war das aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Aber der Wunsch hat mich nicht losgelassen und nun war es also an der Zeit, es mir selbst möglich zu machen. In meinem Fall hieß dies, dass ich entschieden habe, für die Ausbildung zum Divemaster nach Ägypten zu ziehen und anschließend einige Monate in einer Tauchbasis zu arbeiten. Mit neuem Mut habe ich dieses Ziel in Angriff genommen. Und kurze Zeit später saß ich dann tatsächlich in Ägypten am Strand und nicht mehr in Hamburg im Büro. Das hat sich richtig gut angefühlt und war definitiv ein weiterer Meilenstein, den es zu feiern galt. 

“Und kurze Zeit später saß ich dann tatsächlich in Ägypten am Strand und nicht mehr in Hamburg im Büro.”

Inzwischen bin ich von Ägypten weiter ins südlichere Afrika gezogen, arbeite in einem Camp & Backpackers und sammle haufenweise neue Erfahrungen. Hier treffe ich auf viele Menschen, die sich getraut haben, Dinge zu verändern und nun ihre Träume leben. 

Ich erinnere mich, dass einer der Sätze, die ich mir relativ am Anfang des Coachings notiert habe, folgender war: „Unsere Umgebung hat einen Einfluss auf uns!“ Das trifft es ziemlich gut. Denn seitdem ich mein Pflänzchen lebe, habe ich unglaublich viele inspirierende Menschen getroffen. Dies eröffnet mir neue Perspektiven und noch mehr Möglichkeiten. Neben meiner Arbeit im Camp bin ich seit einiger Zeit dabei mich in verschiedenste Richtungen weiter zu entwickeln und erlaube mir erstmals ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachzudenken. Und das ist auch etwas, das ich mir vor der Zusammenarbeit mit Kerstin niemals hätte vorstellen können. 


“Seitdem ich mein Pflänzchen lebe, habe ich unglaublich viele inspirierende Menschen getroffen.”

Was es am Ende wird, das weiß ich heute noch nicht. Und es klappt auch nicht immer alles so, wie ich es mir vorstelle. Aber ich bin auf dem Weg. Und es mag etwas abgedroschen klingen, aber wo sich eine Tür zuschlägt, öffnet sich bestimmt eine neue. Und: Es lohnt sich, mutig zu sein!

Müßig zu sagen, dass ich die Zusammenarbeit mit Kerstin uneingeschränkt weiter empfehle! Danke, Kerstin!


Vielen Dank für die Einblicke, Isabel! alles Gute für Dich und auf viele Wiedersehen :-)


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